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Edited by Reinhart T. Grundmann, ISBN 978-953-307-524-2, Hard cover, 208 pages, Publisher: InTech, Published: October 05, 2011 under CC BY 3.0 license, in subject Surgery

Diagnosis and Treatment of Abdominal and Thoracic Aortic Aneurysms Including the Ascending Aorta and the Aortic ArchThis book considers diagnosis and treatment of abdominal and thoracic aortic aneurysms. It addresses vascular and cardiothoracic surgeons and interventional radiologists, but also anyone engaged in vascular medicine. The book focuses amongst other things on operations in the ascending aorta and the aortic arch. Surgical procedures in this area have received increasing attention in the last few years and have been subjected to several modifications. Especially the development of interventional radiological endovascular techniques that reduce the invasive nature of surgery as well as complication rates led to rapid advancements. Thoracoabdominal aortic aneurysm (TAAA) repair still remains a challenging operation since it necessitates extended exposure of the aorta and reimplantation of the vital aortic branches. Among possible postoperative complications, spinal cord injury (SCI) seems one of the most formidable morbidities. Strategies for TAAA repair and the best and most reasonable approach to prevent SCI after TAAA repair are presented. More Info (Intech-Website)



„Revolutionärer“ Chirurg in Napoleons Diensten

Prof. Dr. R.T. Grundmann

Aus Chirurgische Allgemeine (CHAZ) 2011; 12:187-192

Bei dem Namen "Larrey" denken Chirurgen zunächst an die Larrey’sche Spalte, die sehr seltene linksseitige parasternale Zwerchfellhernie und den Larrey’schen Punkt (linksseitigerWinkel zwischen Proc. xyphoideus und sternalem Rippenbogenansatz) zur Perikardpunktion bei Perikardtamponade. Der medizinhistorisch Interessierte assoziiert auch den Chirurgen in Napoleons Diensten.

Kaum vorstellbar ist es aber dem DRG-geplagten, Regressforderungen und ökonomischem Druck ausgesetzten Chirurgen, dass es Zeiten gab, in denen der Nachwuchsmangel oder die Attraktivität des Fachs kein Thema waren – sondern im Gegenteil Zeiten, die einem Chirurgen ein Denkmal setzten ...! 

Dies will die vorliegende Arbeit verdeutlichen. Dabei soll weniger auf neuere Sekundärliteratur zurückgegriffen werden, wie etwa die Aufsätze von Dible [1], Richardson [2] oder Skandalakis et al. [3], sondern es sollen vor allem die Zeitgenossen und unmittelbaren Nachfahren selbst zu Wort kommen [4–6].

Lesen Sie den ganzen Artikel (PDF-Download):
Dominique-Jean Larrey, „revolutionärer“ Chirurg in Napoleons Diensten



»Qui bene iudicat, bene curat«

Prof. Dr. R.T. Grundmann

Aus Chirurgische Allgemeine (CHAZ) 2011; 12:688-694
Die Dupuytrensche Kontraktur ist heute jedem Chirurgen geläufig. Die Zeitgenossen bewunderten Dupuytren jedoch aus ganz anderen Gründen als einen der bedeutendsten Chirurgen seiner Epoche, die Krankheit, die seinen Namen trägt, war den unmittelbaren Biographen [1-4] keine Zeile wert. Neben der Verehrung erfuhr Dupuytren aber auch zahlreiche Angriffe, Dupuytrens Charakter war bei seinen Kollegen umstritten, vielen verhasst, ihn hatte eine harte  Jugend geprägt.  Dies verschaffte Dupuytren durch Lisfranc auch den Beinamen “Le Brigand d`Hôtel-Dieu” [“Räuber des Hôtel-Dieu“]. Aus welchen Quellen Dupuytren Ansehen und Besitz bezog – er galt als einer der reichsten, wenn nicht der reichste Arzt seiner Zeit – soll im Folgenden anhand der zeitgenössischen Lebensbeschreibungen, wie man sie in den  Archives Biographiques Françaises finden kann, dargestellt werden.
 
Lesen Sie den ganzen Artikel (PDF-Download):
Baron Guillaume Dupuytren (1777–1835)



vom Handwerkschirurgen zum ersten französischen Professor
für klinische Chirurgie

Prof. Dr. R.T. Grundmann

Aus CHIRURGISCHE ALLGEMEINE (CHAZ) 2012; 13:551-554 
Mit dem Namen „Desault“ assoziieren wir im Allgemeinen zunächst einen Fixationsverband in Adduktionsinnenrotationsstellung zur Ruhigstellung von Oberarm und Schultergelenk bei entsprechenden Verletzungen. Wer der Chirurg war, dessen Namen dahinter steht, ist weniger bekannt und soll in unserer Reihe zu berühmten französischen Chirurgen des ausgehenden 18. und beginnenden 19.Jahrhunderts, der Geburt der klinisch-pathologischen Methode in Frankreich [1], im Folgenden anhand der zeitgenössischen Quellen dargestellt werden.

Dies auch deshalb, weil Desault der erste französische Professor für klinische Chirurgie überhaupt war und eine beispiellose Karriere erlebte: Ohne eigentliches Medizinstudium brachte er es vom Handwerkschirurgen zum Chefchirurgen eines der größten, wenn nicht des größten Krankenhauses seiner Zeit. Darüber hinaus ist der letzte Lebensabschnitt Desaults ein Lehrstück dafür, wie schwer es für einen Chirurgen in führender Position sein kann – auch wenn er „unpolitisch“ ist – sich den radikalen Strömungen seiner Zeit zu entziehen. 

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Pierre Joseph Desault